
Eine Rennes-le-Chateau Forschungs Webseite von Ben Hammott zur Ergründung des Geheimnisses von Berenger Sauniere
Wir bemerkten schnell, dass das in den Stein gravierte 14-Symbol, wichtig für den nächsten Schritt war, welcher das auch immer sein mochte. Da ein kleiner Pfeil an der rechten Seite der 4 auftauchte, war es nicht schwer zu der Schlussfolgerung zu gelangen, dass wir in dieser Richtung suchen mussten. Unglücklicherweise hatte ich den Stein bereits aus seiner ursprünglichen Position herausgehoben. So machte ich mich auf den Weg zurück zu dem Fundort und stellte erleichtert fest, dass der Abdruck immer noch gut in der Erde zu erkennen war. Ich setzte den Stein wieder in seine alte Position ein. Er maß 7,5 x 7 Inches (zirka 19 x 18 cm; Anm. des Übers.) und an der dicksten Stelle 4 Inches (zirka 10 cm; Anm. des Übers.)

Nun hatten wir unsere Richtung. Jetzt richteten wir die Aufmerksamkeit auf das 14-Symbol und nahmen an, dass es sich um eine Art Maßangabe handelte. Wir dachten, dass es sich eventuell um die Länge von 14 Meter handelt, hatten aber leider kein Maßband dabei. Also schritt ich die 14 Meter in Richtung des Pfeils ab, bis ich an einem Punkt stand wo ich mich weder richtig fühlte noch war irgendetwas dort. Nach mehreren erfolglosen Versuchen aus der 14 als Maßangabe schlau zu werden versuchte ich einen anderen Ansatz.
Ich ging zu dem Loch zurück, kniete mich hin und schaute genau in die Richtung welche der Pfeil, der mit der 4 verbunden war, anzeigte. (siehe unteres Bild)

Wie man gut auf dem Bild erkennen kann, zeigt der Pfeil geradewegs auf eine kleine Höhle. Ich wollte keine Zeit verlieren und untersuchte meine neue Stelle. Nachdem ich ein paar Inches gegraben hatte fand ich noch einen Stein. Schnell wusch ich den Stein an der Quelle ab, aber er wies keine Markierungen auf. Es war sehr unangenehm dort zu graben, da der überhängende Stein keine großen Bewegungen zuließ, so fand ich schließlich den leichtesten Weg und löste die Steine mit meinem Spaten und benutzte meine Hände um die lose Erde herauszuschaffen. Nach einer Tiefe von 2 Fuß (zirka 31 cm; Anm. d. Übers.) spürte ich plötzlich etwas Glattes. Ich sagte zu Sandy, dass ich was gefunden hätte und es sich nach Glas anfühlt. Es war nicht so aufregend, da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass Das nach dem wir suchten in versiegelten Glasflaschen aufbewahrt wurde. Mein unmittelbarer Gedanke war, dass es sich um eine gewöhnliche alte Flasche handelte, aber als ich die Erde entfernte sah ich, dass es in der tat eine alte Flasche war, aber sie nicht mit altem Wein oder einer anderen Flüssigkeit gefüllt war, sondern etwas das nach einem alten Stück Papier aussah

Der erste flüchtige Einblick auf die Flasche
Auf dem oberen Bild kann man gut die ursprüngliche Position sehen, bevor ich sie für meine Untersuchung entfernte. Nachdem ich Sandy bestätigt hatte, dass es sich tatsächlich um ein Stück Papier handelt, kann man sich leicht vorstellen wie aufgeregt wir waren. Nachdem ich das obere Foto geschossen hatte, nahm ich die Flasche vorsichtig aus der kleinen Öffnung. Ich versuchte etwas zu erkennen, aber der Schmutz verhinderte einen genauen Blick, so bat ich Sandy die Flasche an der Quelle zu reinigen, während ich die Höhle nach weiteren Artefakten untersuchte, aber es fanden sich keine. Ich stand auf weil ich wissen wollte warum Sandy plötzlich so aufgeregt war. Sie gab mir die Flasche und zeigte auf etwas, dass nun nach der Reinigung zu sehen war. Ich sah eine rote Schrift. B Sauniere! Konnte es sich um Sauniere´s Unterschrift handeln? War die Nachricht wirklich von dem Pfarrer von Rennes-le-Chateau vor fast hundert Jahren verfasst worden? Nur die Zeit und Nachforschungen würden diese Frage beantworten.
Die Flasche war dicht mit rotem Wachs versiegelt um den Korken zu schützen, offensichtlich half das die Nachricht darin gut zu erhalten. Die Flasche kann sehr leicht aufgrund des Herstellungsverfahrens datiert werden, da sie in einer mehrteiligen Gussform, leicht erkennbar an den Nähten am Flaschenhals, hergestellt wurde. Aus diesem Grund kann die Flasche vor das Jahr 1900 datiert werden, da dieses Verfahren später nicht mehr zum Einsatz kam.

Die Flasche war dicht mit rotem Wachs versiegelt um den Korken zu schützen, offensichtlich half das die Nachricht darin gut zu erhalten. Die Flasche kann sehr leicht aufgrund des Herstellungsverfahrens datiert werden, da sie in einer mehrteiligen Gussform, leicht erkennbar an den Nähten am Flaschenhals, hergestellt wurde. Aus diesem Grund kann die Flasche vor das Jahr 1900 datiert werden, da dieses Verfahren später nicht mehr zum Einsatz kam.
Auf dem oberen Foto ist deutlich die Unterschrift durch das Glas sichtbar. Falls diese Unterschrift echt und von Sauniere ist, und ich bin davon überzeugt das es so ist, könnte die enthaltene Nachricht letztendlich das wirkliche Geheimnis von Rennes-le-Chateau lüften. Meine Bedenken an der Echtheit lagen zunächst darin, dass das Akzentzeichen über dem „e“ falsch gestrichen war. Es müsste aber ein dummer Fälscher sein, dem dieser Fehler unterliefe. Eventuell tat der Autor dies mit Absicht. Um das herauszufinden musste die Flasche geöffnet werden und die Nachricht untersucht werden.
Nach einigen Diskussionen mit Sandy, kamen wir zu der Übereinkunft die Flasche erst in England zu öffnen. Zu dieser Zeit waren wir noch unentschlossen wie die beste Vorgehensweise sei. Ich wollte, dass die Öffnung unter Anwesenheit von Zeugen durchgeführt und aufgenommen wurde. Nur so konnte verhindert werden, dass wir letztendlich beschuldigt worden wären den Inhalt gefälscht zu haben. Weiter wollten wir forensische Tests durchführen lassen und das Alter der Tinte feststellen, wenn dies überhaupt möglich war. Zudem sollte der Text überprüft werden, ob darin Worte Verwendung fanden, welche zu Saunieres Zeiten noch gar nicht genutzt wurden.
Es ergab sich dann aber eine ideale Gelegenheit, da ein Treffen der „Rennes Group“ welches von Guy Patton geleitet wurde, unmittelbar bevorstand. Sandy stimmte zu die Organisation zu übernehmen welche dann in Glastonbury stattfand
So wurde es angekündigt:
Auf dem Rennes Group Treffen, welches in Glastonbury am Samstag, den 29. Oktober 2005 stattfindet wird der Öffentlichkeit zum ersten Mal Filmmaterial von einem möglichen Templergrab gezeigt. Weiterhin wird die Flasche, welche Ben mit Hilfe der Hinweise aus Saunieres Kirche fand, live geöffnet. Anschließend findet eine Diskussion über den Inhalt statt.