
INFORMATIONEN ÜBER DIE KIRCHE IN COUIZA

Luftaufnahme der Kirche von Couiza
Versteckt in den Seitenstraßen von Coiza, umstellt von Häusern findet man die Kirche des Dorfes. Ich würde Sie nicht als architektonische Meisterleistung bezeichnen, aber die Kirche hat ihren eigenen Charme. Es scheint, dass es eine sehr alte Kirche ist, da man auf der Vorderseite die Jahreszahl 1657 lesen kann. Aufgrund der Nähe der anliegenden Gebäude ist es nicht leicht die Kirche aus einem guten Winkel zu fotografieren. Wie in so vielen Kirchen in der Region ist es schwer Zugang zum Inneren der Kirche zu bekommen, da sie meistens verschlossen sind. So war die Kirche in Couiza keine Ausnahme. Eine Nachfrage in der örtlichen Kneipe wer den Schlüssel der Kirche besitzt, führte uns letztendlich zu einer extrem hilfsbereiten und sehr hübschen Dame. Sie verschaffte uns dann auch den Kontakt zu dem Mann welcher den Schlüssel für die Kirche besaß. Er war zu nett, ließ uns ein und wir konnten sogar einige Fotos schießen. Er wurde noch freundlicher, als ich Ihm fünf Euro für seine Unannehmlichkeiten zahlte
Der Glockenturm, die Uhr und der Eingang

Das Datum 1657
Bemerkenswert ist der Stein über der bogenförmigen Nische mit dem eisernen Kreuz. Wie in so vielen Kirchen, sieht es so aus als habe man eine Inschrift, welche einmal die Kirche verzierte, entfernt.

Die Innenausstattung der Kirche in Couiza

Die Decke der Kirche in Couiza

Die Kanzel
Dann fiel mir ein Monument auf, ein beeindruckendes Stück Bildhauerarbeit, was ich sofort fotografierte. Als ich näher heran ging fiel mir der Name des Künstlers auf, die Kirche wurde von niemand Anderem als H. Giscard ausgestattet.
Das Monument- Die Unterschrift von Giscard wird von dem roten Pfeil angezeigt.

Nahaufnahme.
Giscard ist derselbe Hersteller, der auch die Stationen und Statuen, welche wir in der Maria Magdalena Kirche in Rennes-le-Chateau begutachten können, produzierte. Dies ist eventuell der Beweis, wie einige bereits behaupteten- auch diejenigen welche das Geheimnis als Schwindel entlarven wollen, das die Kreuzwegstationen vom selben Hersteller stammen und man so annehmen kann, dass sie aus der selben Gussform stammen.

Dieses Giscardzeichen erscheint in Sauniere´s Kirche. Es bedeutet: GISCARD – TOULOUSE.

Man findet es auf der linken Seite des weißen Sockels unter den zwei Figuren.
Die Firma H. Giscard wurde 1885 in Toulouse gegründet. Dort arbeiteten einige Familienmitglieder der Giscards. Die Firma stellte religiöse Statuen, etc. für viele Kirchengemeinden her, inklusive der bekannten Basilika von Lisieux.
Also ist es keine Überraschung, dass identische Kreuzwegstationen von den gleichen Manufakturen, in diesem Falle die von Giscard, in verschiedenen Kirchen auftauchen. Ich habe damit kein Problem zu glauben, dass die Kreuzwegstationen aus Rennes-le-Chateau mit derselben Gussform hergestellt wurden. Nicht wegzudiskutieren ist- und ich bin sicher Einige werden es tun, dass Sauniere in seinen Stationen einige Details geändert hat. Der Beweis findet sich auf diesen Seiten.
Die Frage ist, warum Sauniere die Bemühungen und den finanziellen Aufwand betrieb. Und warum sind es so seltsame und scheinbar uninteressante Veränderungen? Musste er einige Details verändern, weil er eine Serie von Hinweisen und Nachrichten vermitteln wollte?
Hinweise, wenn sie dekodiert werden, welche zu einem großen Geheimnis oder einem Schatz führen, den er damals fand und zu seinem Vorteil nutzte?
Was wir zurzeit über Sauniere und seine Art zu denken wissen, lässt nur einen Schluss zu- JA! Genau das.
Um an den Anfang über die Vergleiche der Kreuzwegstationen zu gelangen bitte unten den Station 1 Link anklicken.
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